26. Januar 2012 - Die Hannover Rück schätzt die eigene Schadenbelastung in der Schiffskasko-Versicherung für das havarierte Kreuzfahrtschiff „Costa Concordia" auf circa 30 Millionen Euro netto - plus noch nicht bezifferte Schäden in der Haftpflicht-Rückversicherung.
Täglich gibt es neue Meldungen zu Toten, die aus dem Wrack der am 13. Januar vor der italienischen Insel Giglio havarierten Costa Concordia geborgen werden ("Katastrophenmeldung nach Kreuzfahrtschiffs-Havarie"). Weiterhin werden 22 Personen vermisst. Inzwischen gibt es konkretere Angaben zu dem finanziellen Schadenausmaß, obwohl die Gefahr einer drohenden Unwelt-Katastrophe durch auslaufenden Treibstoff aus dem Schiffsbug noch nicht gebannt ist. Wie die Hannover Rück (www.hannover-re.com) bereits am 16. Januar berichtete, führt die Havarie des Kreuzfahrtschiffs Costa Concordia für sie zu einem Großschaden. Die Belastung aus der Schiffskasko-Versicherung soll sich neuerdings auf circa 30 Millionen Euro netto für das Unternehmen belaufen. Zuvor war man von etwas mehr als 10 Millionen Euro ausgegangen.
Haftpflichtansprüche seien zum jetzigen Zeitpunkt schwer abzuschätzen, teilt Karl Steinle (Foto) von der Hannover Rück mit. Vermutet wird - so teilt die Hannover Rück mit, dass hieraus ein Marktschaden im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich entstehen könnte. Der Gesamtschaden für die Hannover Rück als einer der führenden Transport-Rückversicherer könnte sich daher auf einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag belaufen.
Die Hannover Rück ist mit einem Prämienvolumen von rund 11 Milliarden Euro der drittgrößte Rückversicherer der Welt. Sie betreibt alle Sparten der ![]()
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