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Konzepte und Kriterien

Wie Zeitwertkonten jetzt noch mehr Vorteile bringen

14. Januar 2010 - Zeitwertkonten erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Das Konzept gilt als „das Personalinstrument der Zukunft". Wie Zeitwertkonten bei betrieblicher Mitarbeiterbeteiligung Vorteile bringen, weiß Steffen Raab von der Deutsche Zeitwert GmbH.

Steffen Raab Engagierte Arbeitnehmer sind für die Entwicklung jedes Unternehmens unerlässlich. Um die Motivation der Arbeitnehmer zu erhöhen, kann zum Beispiel eine Beteiligung an dem Unternehmen sinnvoll sein. Mit dem neuen Mitarbeiterbeteiligungsgesetz, das am 1. April 2009 in Kraft getreten ist, hat der Gesetzgeber die steuerliche Förderung der betrieblichen Mitarbeiterbeteiligung deutlich ausgeweitet. Ein Konzept mit vielen Möglichkeiten. Für Zeitwertkonten kann das Vorteile bringen. „Die Mitarbeiterbeteiligung bietet Vorteile, denn Mitarbeiter können nach einer Bindungsfrist von sieben Jahren den Nettobetrag in ein Zeitwertkonto umwandeln oder in ein bereits bestehendes Zeitwertkonto überführen. Statt sich also die Summe auszahlen zu lassen, baut der Mitarbeiter ein Wertguthaben auf einem Zeitwertkonto auf, um zu einem späteren Zeitpunkt eine bezahlte Auszeit ohne Gehaltseinbußen zu nehmen", sagt Steffen Raab (Foto), Geschäftsführer der Deutsche Zeitwert GmbH (www.deutsche-zeitwert.de).

Das Mitarbeiterbeteiligungsgesetz sieht vor, dass eine Beteiligung am Unternehmen steuerlich begünstigt wird. Der steuerfreie- und sozialversicherungsfreie Höchstbetrag für die Überlassung von Mitarbeiterbeteiligung am Unternehmen des Arbeitgebers wird von 135 Euro auf 360 Euro angehoben. Die Möglichkeiten einer Beteiligung sind dabei vielfältig, beispielsweise in Form von Belegschaftsaktien, GmbH-Beteiligungen, Mitarbeiterdarlehen und Mitarbeiterguthaben möglich.

Steffen Raab macht darauf aufmerksam, dass sie eine Mitarbeiterbeteiligung auch ideal mit Vermögenswirksamen Leistungen kombinieren lasse, denn jeder Mitarbeiter hat nach wie vor die Möglichkeit bis zu 400 Euro pro Jahr als Vermögenswirksame Leistungen im eigenen Unternehmen in Form einer Kapitalbeteiligung anzulegen.

Für Vermögenswirksame Leistungen in der Anlageform der Kapitalbeteiligung am Arbeit gebenden Unternehmen steigt die Arbeitnehmersparzulage von 18 auf 20 Prozent. Gleichzeitig erhöhen sich die Einkommensgrenzen von 17.900 Euro beziehungsweise 35.800 Euro auf 20.000 Euro und 40.000 Euro für Ledige beziehungsweise Verheiratete. „Wenn eine Mitarbeiterbeteiligung mit Vermögenswirksamen Leistungen kombiniert wird, können Arbeitnehmer nach sieben Jahren einen Betrag von rund 5.000 Euro ansparen", sagt Steffen Raab. Die Summe ergebe sich zum Beispiel aus einer Mitarbeiterbeteiligung von 360 Euro und vermögenswirksamen Leistungen in Höhe von maximal 400 Euro pro Jahr.

Mitarbeiterkapitalbeteiligung und Zeitwertkonto - von Vorteilen profitieren
Zeitwertkonten erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und sind das Personalinstrument der Zukunft", betont Raab. Mitarbeitern könne dieses Instrument bei der individuellen Lebensplanung helfen - im Erwerbsleben ebenso wie bei der Planung und Gestaltung des persönlichen Ruhestandsbeginns. Zeitwertkonten sind insolvenzsicher. Durch das „Flexi II" ist eine  Insolvenzsicherung von eingerichteten Zeitwertkonten für jedes Unternehmen gesetzliche Pflicht ("Tantiemenmodell alternativ zur Pensionszusage").

Motivation und Leistungsbereitschaft
Der Chef der Deutsche Zeitwert GmbH resümiert: „Eine Mitarbeiterbeteiligung fördert neben Motivation und Leistungsbereitschaft auch wirtschaftliches Denken sowie Verantwortungsübernahme auf Seiten der Mitarbeiter. Das ist gut für die Unternehmen und erhöht deren Wettbewerbsfähigkeit." Die Deutsche Zeitwert GmbH steht für die produkt- und anbieterunabhängige Verwaltung insolvenzgeschützter Zeitwert- oder Lebensarbeitszeitkonten. Kunden sind Unternehmen und Vertriebspartner (Banken, Versicherungen, Makler-Pools), in deren Auftrag die Verwaltung insolvenzgeschützter Zeitwert- oder Lebensarbeitszeitkonten vollständig durchgeführt wird - einschließlich der Übernahme des Rechenzentrums- und Produktionsbetrieb. (eb / www.bocquel-news.de)

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