2. Mai 2024 - Die Hamburger Versicherungsbörse als traditionsreicher Standort für Versicherungen bildet den Rahmen für die „Hamburger Erklärung“. Die wird am 16. Mai von sechs Branchenverbänden beim Norddeutschen Versicherungstag gegengezeichnet. Sie soll als eine Art Kompass bei der Regulatorik gelten, ein Commitment der Branche.

Wenn Traditionshäuser, InsurTechs und Vermittler gemeinsam die Zukunft verändern. Wenn die Branche zu ihren Wurzeln zurückkehrt. Dann ist die Versicherung zu Hause. Dann ist am 16. Mai Norddeutscher Versicherungstag in der Handelskammer Hamburg. © Screenshot Norddeutscher Versicherungstag
In der Handelskammer Hamburg wurde bereits im 16. Jahrhundert begonnen, mit Versicherungen zu handeln. Obwohl einige Assekuranz-Betriebe mit ihren Hauptverwaltungen zuletzt aus Hamburg abgewandert sind, behaupten jetzt noch drei Unternehmen Hamburg als ihren Hauptstandort: die HanseMerkur, die Signal Iduna und die Allcura.
Sechs Branchenverbände positionieren sich für Qualität
Im Fokus steht jetzt der Norddeutscher Versicherungstag in der Handelskammer Hamburg am 16. Mai 2024 (www.vfvh.de/versicherung-in-hamburg/). Dort wollen sechs Branchenverbände am 16. Mai die „Hamburger Erklärung“ unterzeichnen. Während des Norddeutschen Versicherungstages positionieren sich AfW, BDVM, BVK, VGA, Hanseatische Versicherungsbörse und der Votum Verband gemeinsam in der traditionsreichen Hamburger Versicherungsbörse für den „Bürokratieabbau“ in der Branche. „Nachhaltigkeit“, „Kein Vertrieb ohne Beratung“ und „EU-Kleinanlegerstrategie“ sind weitere Inhalte des Dokuments.
„Dass wir in diesen traditionsreichen Räumen eine gemeinsame Erklärung von sechs Verbänden zustande bekommen, ist großartig. Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel begleitet die Aktion“, sagt Tilman Freyenhagen, Alsterspree-Geschäftsführer. „Die ‚Hamburger Erklärung‘ soll als eine Art Kompass bei der Regulatorik gelten, ein Commitment der Branche auf bestimmte Standards“, so Freyenhagen weiter. Er ist genauer bezeichnet CEO für hybride Maklermarktbearbeitung Alsterspree Media Hub in Hamburg.
Branchenverbände wollen gemeinsam für Werte einstehen
„Wir Vermittlerverbände wollen mit der Hamburger Erklärung zeigen, dass die Vermittlerschaft – egal welcher Vertriebsweg – gemeinsam für Werte einsteht: das Erhöhen der Sicherheit und des Wohlstands unserer Gesellschaft durch den Beruf des Versicherungsvermittlers unter den Vorgaben ausgewogener Regulierung – dort wo sie notwendig ist“, sagt Franziska Geusen vom
AfW.
Dabei gehe es um eine gemeinsame Selbstverpflichtung, die gesellschaftliche Verantwortung der Versicherungsbranche ernst zu nehmen. „Das muss zu einem klaren Bild unseres Berufsstands innerhalb und auch außerhalb der Branche führen, bis hin zur Politik, die schließlich gefordert wird, dies in aktuellen und künftigen Gesetzgebungsverfahren zu berücksichtigen", so Geusen weiter.
Besonders angetan ist Tilman Freyenhagen über den Veranstaltungsort: „Die Hamburger Versicherungsbörse mit ihrer jahrhundertealten Tradition dient als Kulisse des Norddeutschen Versicherungstages und der Unterzeichnung der Hamburger Erklärung.
So wird es neben dem Programm rund um Vorträge, Messebetrieb und Künstliche Intelligenz auch Führungen durch die geschichtsträchtigen Hallen geben.“ (-el / www.bocquel-news.de)
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