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Schulterschluss mit BMW in der Autoversicherung

29. Oktober 2009 - Die Allianz Versicherungs-AG und BMW Group Financial Services Deutschland kooperieren neuerdings im Kfz-Versicherungsgeschäft. Bisher arbeitet der Versicherer hierzulande bereits mit elf Fahrzeugherstellern mit insgesamt 26 Marken.

Dr. Karl-Walter Gutberlet Die BMW Group (www.bmwgroup.com) und die Allianz SE (www.allianzdeutschland.de) wollen ihre internationale Zusammenarbeit intensivieren. „Die Autohersteller wollen flexible und in den Verkaufsprozess integrierte, schlanke Versicherungslösungen, um ihre Mobilitätsangebote dem Kunden im Autohaus anbieten zu können. Der Autokäufer wünscht sich heute zum Auto intelligente Mobilitätslösungen, die die Finanzierung, die Auto-Versicherung und die Garantieleistung in einem kalkulierbaren Angebot beinhalten. Das stellt auch an den Versicherer große Anforderungen", sagt Allianz-Vorstand Dr. Karl-Walter Gutberlet (Foto).

Nach einer ersten Testphase startet jetzt die Kooperation von BMW und Allianz in Deutschland. Hierzu haben beide Unternehmen die EDV-Anbindung für den Verkauf von Versicherungs-Policen in den bestehenden Verkaufsprozess der Hersteller-Systeme integriert. In der Praxis könne der Verkäufer im Autohaus damit dem Kunden, egal ob das Auto finanziert, geleast oder bar gekauft wird, sofort mit wenigen „Klicks" ein Versicherungsangebot unterbreiten, heißt es.

Durch die neue Kooperation sollen die BMW-Händler jetzt die Möglichkeit haben, ihren Kunden Versicherungsprodukte entweder direkt durch den Autoverkäufer über das Allianz Internet-Portal anzubieten oder das bestehende Modell über Agenturpartner der Victoria Versicherungs-AG (www.victoria.de) zu nutzen.

Hans-Jürgen Neufeld „Wir gehen davon aus, dass der neue, schlanke Vertriebsweg von vielen BMW-Händlern eingesetzt und sich neben der bestehenden Agenturlösung sehr gut entwickeln wird", sagt Hans-Jürgen Neufeld (Foto), Vertriebsleiter Automotive bei der Allianz. „Darüber hinaus kann der BMW-Händler durch die Integration von unserem Fairplay Konzept in das BMW-Schadennetz mit der Allianz bei der Schadenabwicklung schnell und unkompliziert abrechnen. Damit ist gewährleistet, dass der BMW Händler seine Forderungen umgehend erstattet bekommt."

Die Kooperation wird mit zwei Vertriebsmodellen in Deutschland vorangetrieben. Dazu gehört Schadenabwicklungskonzept „Fairplay", das Teil des Schulterschlusses von Autohersteller und Versicherer ist ("Automotiver Schulterschluss"). Die Allianz will damit ihr nationales Engagement mit der Automobilwirtschaft verstärkt. Sie kooperiert in Deutschland mit elf Fahrzeugherstellern mit insgesamt 26 Marken. (-el / www.bocquel-news.de)

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