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Operatives Rekordergebnis und sinkende Kosten

20. März 2017 - Die Generali Group, noch vor kurzem in den Schlagzeilen wegen möglicher Kaufinteressenten, hat 2016 auf der ganzen Linie zugelegt. Die Dividende steigt um mehr als 11 Prozent. Der Konzern berichtete über eine verbesserte technische Performance sowie beschleunigte Kostenersparnis in allen Märkten.

Erstmals sinkende Kosten, ein Plus von 5,5 Prozent im Lebengeschäft und plus 2,9 Prozent in Komposit – auf das Konzernergebnis 2016 der Generali Group (www.generali.com) ist die Konzernspitze des Versicherers mit Stammsitz im italienischen Triest stolz, zumal das operative Ergebnis auf ein Rekordniveau von mehr als 4,8 Milliarden Euro stieg. „Die Fortschritte der Generali im vergangenen Jahr machen mir Mut. Wir sehen bereits die ersten Ergebnisse unseres im November 2016 angekündigten Projekts ‚Simpler, Smarter, Faster‘.Wir werden auf diesen Errungenschaften weiter aufbauen“, sagte der Group CEO der Generali, Philippe Donnet, vergangene Woche bei der Vorlage der Bilanzen zum abgelaufenen Geschäftsjahr.

Auf den Punkt gebracht bedeutet dies für das Geschäftsjahr 2016 der Generali Group:

  • Der operative RoE (Return on Equity = Eigenkapitalrendite) liegt mit 13,5 Prozent im Plan (>13 Prozent).
  • Die technische Profitabilität im Kompositgeschäft verzeichnet Unternehmensangaben zufolge einen Topwert im Markt. Die Combined Ratio verbessert sich auf 92,5 Prozent (minus 0,7 Prozent-Punkte) und liegt laut Unternehmensangaben damit an der Spitze vergleichbarer Wettbewerber. In Deutschland sank sie erfolgreich sogar noch stärker, um 2,5 Prozentpunkte, auf 90 Prozent.
  • Weitere Verbesserung der Profitabilität in Leben mit einem Anstieg des Neugeschäftswerts von 25,9 Prozent.
  • Die Bruttobeiträge liegen bei über 70 Milliarden Euro. Anstieg in Komposit (+2,1 Prozent), Fortsetzung der disziplinierten Vorgehensweise in Leben (-6,3 Prozent), die ihre Bestätigung in einer hohen Qualität der Nettozuflüsse von mehr als 12 Milliarden Euro findet
  • Anstieg des Nettogewinns auf 2,1 Milliarden Euro (+2,5 Prozent), trotz niedrigerer Veräußerungsgewinne; somit sei der Nettogewinn der höchste seit neun Jahren.
  • Dividende je Aktie von 0,80 Euro (GJ 2015: 0,72 Euro), was einem Anstieg um 11,1 Prozent entspricht.
  • Starker Anstieg bei den generierten Barmitteln: Net Operating Cash beläuft sich auf 1,9 Milliarden Euro.

Die Solidität der Kapitalausstattung der Gruppe sieht Philippe Donnet bestätigt: Die Regulatory Solvency Ratio liegt bei 177 Prozent, die Economic Solvency Ratio bei 194 Prozent. - Das für 2019 vorgesehene Ziel einer Reduzierung der sogenannten Opex-Kosten, das sind die Aufwendungen für den operativen Geschäftsbetrieb, in Höhe von 200 Millionen Euro in den entwickelten Märkten wird auf 2018 vorgezogen.

Group CEO Donnet sieht in den - wie er sagt „ausgezeichneten“ - Ergebnisse des Jahres 2016 die Bestätigung, dass die Generali im Hinblick auf Profitabilität und Performance in Branche führend ist: „Diese Ergebnisse zeigen, dass wir die von uns gemachten Zusagen einhalten. Das operative Ergebnis und die Generierung von Cash liegen auf dem höchsten Niveau aller Zeiten und sind von weiteren Verbesserungen der Performance in der gesamten Gruppe getrieben. In Leben sind die Nettozuflüsse sehr stark und weisen dank des erfolgreichen Fokus auf den Business-Mix hohe Margen auf. In Komposit haben wir die Combined Ratio, mit der wir schon führend waren, weiter verbessert. Dank einer stärkeren Fokussierung auf unsere Betriebsabläufe haben wir zum ersten Mal eine Kostenreduktion erzielt und werden nun unser Einsparziel für 2019 in den entwickelten Märkten ein Jahr früher als geplant erreichen.“

Zudem könne die Generali auf ein einzigartiges Vertriebsmodell von mehr als 150.000 engagierten Agenten und Vertriebler in der ganzen Welt setzen, betonte Philippe Donnet. „Wir sehen unsere Erfolge nur als ersten Schritt auf dem Weg, das beste Versicherungsunternehmen für Kunden, Vertriebe, Mitarbeiter und Investoren zu werden, und blicken mit Zuversicht in die Zukunft als unabhängige italienische und internationale Gruppe.“

Zu den Übernahmegelüste durch die größte Filialbank Italiens, Intesa Sanpaolo, hat Vorstands-Chef Donnet laut einem Zitat der Nachrichtenagentur reuters.de gesagt: „Das ist ein Hirngespinst.“ Von einer Übernahme sei keine Rede mehr. Inzwischen habe das Intesa-Management seine Pläne geändert und zeige kein Interesse mehr. Allerdings stehen laut Donnet auch auf Seiten der Generali keine eigenen Zukaufpläne an. Ebenso sei keine Kapitalerhöhung geplant.

Die Unternehmen der Generali in Deutschland sind spezialisiert auf Erstversicherung und Finanzdienstleistungen im deutschen Privatkunden- und Gewerbegeschäft. Mit rund 17,8 Milliarden Euro Beitragseinnahmen und mehr als 13,5 Millionen Kunden gilt die Generali als zweitgrößter Erstversicherungskonzern hier- zulande. Zum deutschen Teil der Generali gehören die Generali Versicherungen (www.generali.de), AachenMünchener (www.amv.de), CosmosDirekt (www.cosmosdirekt.d), Central Krankenversicherung (www.central.de), Advocard Rechtsschutzversicherung (www.advocard.de), Deutsche Bausparkasse Badenia (www.badenia.de) und die Dialog (www.dialog-leben.de), die sich als reiner Maklerversicherer auf die biometrischen Risiken und der deren Absicherung im gesamten Konzern spezialisiert hat. (-el / www.bocquel-news.de)

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