22. Oktober 2009 - Namen-Sachen: AIG Europe heißt jetzt „Chartis"; bei den KarstadtQuelle Versicherungen denkt man über einen neuen Namen nach; und die DKV wurde als Leitmarke der privaten Krankenversicherung ins Buch „Marke des Jahrhunderts" aufgenommen.
Namensänderung vollzogen
Jetzt ist es endgültig amtlich: die „AIG Europe - Direktion für Deutschland" heißt ab sofort „Chartis Europe S.A. - Direktion für Deutschland" (www.chartisinsurance.com). Es werde damit die Umfirmierung vollendet ("Namensänderung: Alter Wein in neuen Schläuchen?"). „Wir sind sehr erfreut, nun auch in Deutschland unter unserer neuen Marke aufzutreten. Damit beginnt für uns ein neues Kapitel in der Unternehmensgeschichte", sagt Johannes A. Vink (Foto), Hauptbevollmächtigter der Chartis Europe S.A. - Direktion für Deutschland. Die Namensänderung sei ein weiterer wichtiger Schritt in der Abspaltung der Versicherungsgesellschaften von der vormals in den USA in Schieflage geratenen AIG Inc.. Man setze somit ein klares Signal für eine neue Phase der Unternehmensentwicklung.
Chartis erreiche mit der Umfirmierung einen wesentlichen Meilenstein auf dem Weg zu einer unabhängig operierenden Gesellschaft. Unternehmens-Angaben zufolge verfügt Chartis Europe S.A. „über eine außerordentliche globale Präsenz". Durch seine umfangreiche Produkt- und Dienstleistungspalette, exzellente Schadensexpertise und ausgezeichnete Finanzkraft mache es das Unternehmen möglich, für seine Versicherungskunden seit über 90 Jahren, nahezu jedes Risiko weltweit zuverlässig zu steuern. Auch weiterhin sei man in über 160 Ländern und Jurisdiktionen als eine weltweit führende Gesellschaft für Schaden- und Unfallversicherungen aktiv.
„Wir sind solide, profitabel und schuldenfrei. Unsere Kunden überzeugen wir dabei auch in Zukunft mit unserer Kompetenz und unserem Know-how als der leistungsstarke, zuverlässige Versicherungspartner", betont Vink.
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Namenänderung erwogen
Nach dem beschlossenen Ende für das Versandhaus Quelle denke man bei den zur Ergo-Versicherungsgruppe gehörenden KarstadtQuelle Versicherungen (www.kqv.de) über eine Namensänderung nach. Der nach eigenen Aussagen meist gewählte Direktversicherer überprüfe, welche Auswirkungen „die Insolvenz von Quelle auf unser Neugeschäft hat". In diesem Zusammenhang stelle das Unternehmen auch seinen Namen verstärkt auf den Prüfstand. Wann eine Entscheidung falle, könne man noch nicht sagen. Vorstands-Chef der KarstadtQuelle Versicherungen in Nürnberg/Fürth ist Peter M. Endres (Foto). 1984 waren die KarstadtQuelle Versicherungen als „Quelle Partner Lebens- und Sachversicherung" unter dem Dach der Quelle-Gründungsfamilie Schickedanz an den Markt gebracht worden. Seit Ende 2008 gehört der Versicherer nun vollständig zur Ergo Gruppe (www.ergo.de). Unternehmens-Angaben zufolge machte das Geschäft mit dem Quelle-Versandhaus rund 10 Prozent des Neugeschäfts aus. Das entfällt mit der Insolvenz, sei aber zu verkraften, heißt es bei dem Direktversicherer.
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Name wurde „Marke des Jahrhunderts"
Die „DKV" (www.dkv.de) ist als Leitmarke der privaten Krankenversicherung in das Buch „Marken des Jahrhunderts" aufgenommen worden, das Dr. Florian Langenscheidt im Verlag Deutsche Standards herausgegeben hat. „Wir freuen uns, dass damit die über 80-jährige Geschichte unserer Marke und die starke Position im Markt gewürdigt werden", sagt Wolfgang S. Kroul, Marketingleiter der DKV.
Die zur Ergo-Gruppe (www.ergo.de) gehörende DKV Deutsche Krankenversicherung besteht bereits seit 1927 unter diesem Namen. 1953 führte die DKV Modul-Tarife ein, die zum ersten Mal in der privaten Krankenversicherung die Leistungen individuell gestaltbar machen. 1958 weitete sie den Versicherungsschutz auf ganz Europa aus. Später bot das Unternehmen erstmals Spezial-Tarife für Ärzte an und erstattete als erste private Krankenversicherung die vollen Zahnbehandlungskosten.
Heute ist die DKV eigenen Angaben zufolge Europas Marktführer für private Krankenversicherung. Sie habe sich vom Kostenerstatter zum integrierten Gesundheitsversorger entwickelt, heißt es.
Die „Marken des Jahrhunderts" werden von einem Beirat festgelegt, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die Marken auszuwählen, die für Deutschland als „besonders wertvoll und prägend" angesehen werden. Die „Marken des Jahrhunderts" werden derzeit auf der Buchmesse in Frankfurt in der 16. völlig überarbeiteten Auflage vorgestellt. (eb / www.bocquel-news.de)
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