15. August 2005 - Mit flexibleren BauRenten-Tarifen ist SOKA-BAU jetzt im Markt präsent. Die Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes VVaG (www.soka-bau.de) hat die BauRente ZukunftPlus bedarfsgerecht angepasst.
Die neue Tarif-Generation der BauRente ZukunftPlus bietet flexible Auszahlungs-Möglichkeiten. Wenn Mitarbeiter mit der BauRente in ihre Altersversorgung investieren, profitieren auch Arbeitgeber, heißt es in einer Unternehmens-Mitteilung. Für Arbeitnehmer zählen in erster Linie die Höhe der Rentenleistung und die vielfältigen Möglichkeiten, sich die BauRente am Ende des Arbeitslebens auszahlen zu lassen. "Nicht nur die Höhe der garantierten Leistung, sondern auch die flexible Leistungsstruktur, die den unterschiedlichen Kundenwünschen Rechnung trägt, ist etwas Besonderes, das die BauRente von Leistungen anderer Pensionskassen unterscheidet. Hier lohnt ein detaillierter Vergleich auf alle Fälle", erläutert Karl-Heinz Sahl (Foto), Vorstandsmitglied SOKA-BAU. Hervorzuheben sei aber auch, dass für jeden Euro, den Arbeitnehmer in die Altersversorgung investieren, Bauarbeitgeber bis zu 50 Prozent Lohn-Nebenkosten sparen. Je höher der Arbeitnehmer-Beitrag und je größer die Zahl der Mitarbeiter, die mit der BauRente Entgelt umwandeln, desto größer seien die Einsparungen für den Betrieb. Arbeitgeber sparen mit der BauRente mehrere Tausend Euro, teilt SOKA-BAU mit. Dazu ein Beispiel: Bei einem zugrunde gelegten Brutto-Einkommen von 2.500 Euro und einem Arbeitnehmer-Sparanteil von 50 Euro im Monat sinken die monatlichen Lohn-Nebenkosten um rund 28,40 Euro. Im Jahr spare der Arbeitgeber in diesem Fall also rund 340 Euro. Bei 50 Arbeitnehmern, die mit der BauRente vorsorgen, seien bereits 1.419,50 Euro weniger an Lohn-Nebenkosten zu zahlen. Auf das Jahr berechnet, summiert sich die Ersparnis nach Unternehmens-Angaben auf 17.034 Euro.
Auch für die in der Bau-Branche typischen Kleinbetriebe mit bis zu zehn Mitarbeitern komme hier schnell ein Betrag von einigen Tausend Euro pro Jahr zusammen, wenn ein Großteil der Arbeitnehmer mit der BauRente vorsorgt, rechnet Karl-Heinz Sahl vor.
Zudem seien motivierte Mitarbeiter, die sich mit dem Betrieb identifizieren, ein Wettbewerbs-Vorteil. Deshalb sei eine betriebliche Altersversorgung wie die BauRente ZukunftPlus immer auch ein Pluspunkt für den Betrieb. Und nicht zuletzt minimiere eine einheitliche Vorsorge-Lösung mit der BauRente den Verwaltungs-Aufwand für den Baubetrieb, denn SOKA-BAU kann nach eigenen Angaben auf bereits vorhandene Daten aus dem Meldeverfahren für Betriebe des Bauhauptgewerbes zurückgreifen.
Flexible Leistungsstruktur der BauRente
Sahl resümiert: Bei den meisten Tarifen der Versicherungswirtschaft beginnt die Zahlung der Altersrente zu einem festen Zeitpunkt, z.B. wenn der Arbeitnehmer/Rentner 60 oder 65 Jahre alt wird. Dieser Zeitpunkt stimme selten mit dem wirklichen Renteneintritt überein. Das sei bei SOKA-BAU bedarfsgerecht gelöst: "Die BauRente wird genau dann gezahlt, wenn der Arbeitnehmer tatsächlich in Rente geht." Erst wenn er wisse, wie hoch die gesetzliche Rente ausfalle, könne – auf verlässliche Daten gestützt - bei der BauRente zwischen drei Auszahlungs-Möglichkeiten wählen.
So kann er sich, statt eine volle zusätzliche Altersrente in Anspruch zu nehmen, auch für eine Teilkapital-Zahlung entscheiden. Denn 10, 20 oder 30 Prozent des angesparten Kapitals können, bei anschließend entsprechend verminderter Altersrente, sofort beim Renten-Eintritt ausgezahlt werden.
Als dritte Wahlmöglichkeit kann – nach dreijährigem Bezug der Altersrente – das volle Rest-Kapital in einer Summe ausgezahlt werden. "Erst wer zum Ende seines Erwerbslebens die Höhe der Alters-Rente schwarz auf weiß sieht, weiß, ob er seine Betriebs-Rente voll benötigt, oder ob er es sich erlauben kann, auf Teile davon zugunsten von Konsum zu verzichten. Diese Idee haben wir – anders als die Standard-Lösungen der Branche – bei den Tarifen der BauRente konsequent umgesetzt", berichtet Konstantin Hünewinkel, Abteilungsdirektor Tarifliche Zusatzrente bei SOKA-BAU.
Noch bis Ende 2005 dauerhaft 3,5 Prozent Garantiezins
Hünewinkel weist darauf hin: Wer noch bis Ende des Jahres einen BauRenten-Vertrag abschließt, erhält garantiert auf Dauer eine Verzinsung von 3,5 Prozent auf den Sparanteil. Hinzu kam beispielsweise 2004 ein Überschuss von 1,6 Prozent, den SOKA-BAU erwirtschaftet hat. Aufgrund aufsichtsbehördlicher Vorschriften wird SOKA-BAU den Garantiezinssatz für die BauRente ab 1. Januar 2006 an die aktuelle Zinsentwicklung anpassen.
BauRente auch für Betriebsinhaber
Mit der "BauRente ZukunftPlus – die Basisrente für Betriebsinhaber" können Bauunternehmer auf Basis des Alters-Einkünfte-Gesetzes ab 2005 die Fördermöglichkeiten der so genannten Rürup-Rente nutzen. Dabei wird ein Teil des Einkommens für die Altersversorgung verwendet. Bereits im Jahr 2005 können so 60 Prozent der Beiträge zur Altersversorgung als Altersvorsorge-Aufwendungen geltend gemacht werden. Dieser Anteil steigt bis 2025 auf 100 Prozent an.
"Die Basisrente für Betriebsinhaber kombiniert die neuen steuerlichen Vorteile der Altersvorsorge mit den Produktvorteilen der BauRente", betont Sahl.
SOKA-BAU ist der gemeinsame Name für die Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft und die Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes VVaG. Beide sind gemeinsame Einrichtungen der Tarifvertrags-Parteien der Bauwirtschaft: Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V., Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. und Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt.
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