6. August 2015 - Der Nachrichten-Ticker meldet: Die HDI-Gerling Industrie Versicherung AG verkauft ihre luxemburgische Tochtergesellschaft; die Hannover Rück bekam grünes Licht für ihr „internes Modell“; die HanseMerkur kauft das Vergleichsportal Geld.de; die Gothaer Kranken garantiert stabile Beiträge bis 2017.
Die HDI-Gerling Industrie Versicherung AG (www.hdi-gerling.de) verkauft ihre Tochtergesellschaft HDI-Gerling Assurances S.A. Luxemburg für einen mittleren einstelligen Millionen-Euro-Betrag an die luxemburgische Bâloise Holding S.A. (www.baloise.com). Die zu veräußernde Gesellschaft ist in der KFZ- sowie in der Schaden-/Unfallversicherung mit besonderem Fokus auf Privat- und Firmenkunden in Luxemburg aktiv. Sie erzielte im Geschäftsjahr 2014 ein Bruttoprämienvolumen in Höhe von circa 4,67 Millionen Euro.
Die in Hannover ansässige HDI-Gerling AG (Foto) werde auch in Zukunft ihre Industrie- und Konzernkunden in Luxemburg von ihrer belgischen Niederlassung aus mit Industrieversicherungs-Lösungen versorgen. Mit dem Verkauf der luxemburgischen Einheit sollte das Portfolio des Geschäftsbereichs in der Benelux-Region gestrafft werden. Die Transaktion bedarf noch der Genehmigung der zuständigen Aufsichtsbehörden. Die HDI-Gerling Industrie Versicherung AG, die zum Talanx Konzern gehört, ist den Angaben zufolge neben der herausragenden Präsenz der Gesellschaft auf dem deutschen und dem europäischen Markt über Auslandsniederlassungen, Tochter- und Schwestergesellschaften sowie Netzwerkpartner in über 130 Ländern aktiv. Die Talanx-Tochter führt noch als einziges Unternehmen den Namen „Gerling“ in seinem kompletten Firmennamen. Andere ehemalige Gerling-Gesellschaften firmieren nach Jahren der Übernahme durch die Talanx nur noch die Bezeichnung HDI weiter. Die HDI-Gerling Industrie Versicherung erwirtschaftete im Jahr 2014 mit mehr als 3.000 Mitarbeitern etwa 4 Milliarden Euro Bruttoprämien.
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Grünes Licht für das „interne Modell“: Nach intensiven Vorbereitungen hat die Hannover Rück-Gruppe (www.hannover-rueck.de) von der BaFin Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (www.bafin.de) die Genehmigung erhalten, mit der Einführung von Solvency II ihre Solvenz-Anforderungen anhand ihres internen Kapitalmodells zu berechnen. Dieses Modell wird bereits seit mehreren Jahren im Risikomanagement und in der Unternehmenssteuerung der Hannover Rück-Gruppe erfolgreich eingesetzt und deckt im Rahmen der Umsetzung von Solvency II die für die Unternehmenssteuerung wichtigsten Zeichnungs-, Markt- und Gegenparteiausfallrisiken ab. Der Hannover-Rück-Vorstandsvorsitzende Ulrich Wallin (Foto: Hannover Rück) sagt dazu: "Mit unserem internen Kapitalmodell können wir, anders als mit einem Standardmodell, die Risikostruktur unseres Rückversicherungs-Geschäfts bestmöglich abbilden und so auch unsere aufsichtsrechtlichen Kapitalanforderungen im Rahmen von Solvency II weiterhin effizient umsetzen.". Die Kapitalbedeckungs-Quote für die Hannover Rück-Gruppe liegt zum 31. Dezember 2014 nach den zukünftigen Solvency II-Regeln weiterhin komfortabel bei über 250 Prozent.
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Der Hamburger Versicherungskonzern HanseMerkur (www.hansemerkur.de) kauft das Internet-Vergleichsportal Geld.de. Der bisherige Eigentümer, das E-Commerce-Unternehmen Unister (www.unister.de), gibt das Portal eigenen Angaben zufolge wegen interner Umbauten ab. Die HVP Hanse Vertriebspartner AG (www.hvp.ag), eine Tochter der HanseMerkur, ist neuer Besitzer des Portals www.gld.de. HVP-Chef Peter Ludwig (Foto: HVP) nannte mit dem Hinweis auf die noch ausstehende behördliche Genehmigung keine weiteren Details. Zwischen den beiden Müttern HanseMerker und Unister gab es einer Veröffentlichung im „Handelsblatt“ (www.handelsblatt.com) bereits vor dem Deal Verbindungen. So soll der Versicherer HanseMerkur dem Internetunternehmen Unister Kredite gewährt haben. Wie Unister bekannt gibt, will sich das Unternehmen im Zuge einer Umstrukturierung künftig auf das Kerngeschäft, die Vermittlung von Reisen, konzentrieren. Dies teilte das Leipziger Internet-Unternehmen mit. „Geld.de“ gehört mit „Top Tarif“ und „Versicherungen.de“ zu den Vergleichs-Portalen für Finanzen und Versicherungen – ebenso wie die beiden Marktführer Check24 und Verivox.
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Keine Beitragserhöhung vor dem 1. Januar 2017: Die Gothaer Krankenversicherung (www.gothaer.de) garantiert ihren Kunden schon heute Beitragsstabilität für das Jahr 2016. Auch der bestandsstarke Gothaer Tarif „MediVita“ bleibt demnach stabil und damit weiter attraktiv im Beitrag, teilt das Unternehmen mit. „Mit der frühzeitigen Beitragsgarantie bis Ende 2016 geben wir unseren Kunden schon jetzt Gewissheit, dass sie auf die umfassenden Leistungen (…) weiterhin zu den bekannten Konditionen zählen können“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Gothaer Krankenversicherung, Michael Kurtenbach (Foto: Gothaer). Die Beitragsgarantie soll für Neu- und Bestandskunden gelten. Für Kinder und Jugendliche senkt der Kölner Versicherer sogar die Beiträge. Mit diesem Versprechen will die Gothaer Krankenversicherung die anstehende alljährliche Diskussion um Beitragsanpassungen bei der privaten Krankenversicherung schon frühzeitig entschärfen. Die jetzt schon ausgesprochene Beitragsgarantie des Kölner Versicherers bezieht sich eigenen Angaben zufolge auf wichtige Tarife, die sowohl bei den Bestands- als auch bei den Neugeschäftskunden stark nachgefragt werden. Dazu zählen unter anderem der Vollversicherungstarif MediVita sowie die Zusatztarife MediClinic, MediVita Z und MediNatura P, eine Tarifkombination, die die Ratingagentur Franke & Bornberg (www.franke-bornberg.de) mit „hervorragend“ (FFF) bewertet. . (-el / www.bocquel-news.de)
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