26. Januar 2012 - Der Spezialversicherer Markel International realisiert seinen Markteintritt in Deutschland. Dazu ging er ein Joint-Venture mit der Anglo Underwriting GmbH ein. Mittelfristig will der US-Versicherer Markel hierzulande Anglo Underwriting ganz übernehmen.
Zu seinem Markteintritt in Deutschland hat der Spezialversicherer Markel International (www.markelintl.com) 50 Prozent des in München ansässigen Unternehmens Anglo Underwriting GmbH (www.anglo-underwriting.de) erworben. Diese Vereinbarung enthält außerdem die Option, mittelfristig die restlichen 50 Prozent ebenfalls zu übernehmen. Anglo Underwriting wird damit Bestandteil des europäischen Netzwerks der Markel International. „Mit Prämien von mehr als 180 Milliarden Euro pro Jahr ist Deutschland einer der größten und attraktivsten Märkte Europas. Anglo Underwriting ist ein lokaler Marktteilnehmer mit einer Unternehmenskultur und Nischenprodukten, die zu unserer Marke passen. Diese Vereinbarung ist ein erster Schritt zum Aufbau einer stärkeren Präsenz in Deutschland", sagt William Stovin (Foto), Präsident und COO von Markel International.
Wie es in einer Unternehmensmitteilung zum Joint Venture heißt, fokussiert sich Anglo Underwriting auf Beteiligungen an Erst- und Rückversicherungs-Lösungen im industriellen Sachversicherungsgeschäft. Außerdem gehören dazu auch Zielgruppenkonzepten für Gewerbekunden, ![]()
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Der Spezialversicherer Markel eröffnet jetzt sein erstes Büro in Deutschland und verfolgt das Ziel, sein Geschäft auszubauen sowie weitere Filialen auf dem deutschen Markt zu installieren. Die Anglo Underwriting GmbH wurde 2005 von Garlich Wulff gegründet. Seit 2007 wird sie von seinem Sohn Frederik Wulff (Foto) geführt. Das Unternehmen arbeitet hierzulande mit rund 2.500 ![]()
Frederik Wulff ist auch Vorstandssprecher der inex24 GmbH, München (www.inex24.com). Die Experten der inex24 stellten Ende 2010 ein neuartiges Konzept für eine webbasierte Ausschreibungs- und Handelsplattform für Industrieversicherungen vor ("Industrieversicherung bald online verhandelbar"). Wulff werde weiterhin auch Chef der Inex24 bleiben. Im FTD-Gespräch sagte er dazu: "Für Markel ist das sehr attraktiv." Sein Know-how käme auch dem Partner zugute. (eb / www.bocquel-news.de)
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