20. Oktober 2008
- Der Versicherungsmakler Sven Ratzke bietet neuerdings den Klassiker „Stückprämien-Modell" in der ![]()
Sven Ratzke (Foto), Geschäftsführer der Ratzke & Ratzke Versicherungsmakler GmbH (www.rrvm.de), hat das so genannte Stückprämien-Modell bei Kfz-Versicherungen hinterfragt und mit seinem Team ein passendes Konzept für seine Kunden entwickelt. Stückprämien-Modelle sind bei Kfz-Versicherungen ziemlich selten. „Stückprämien-Modelle können, wenn sie denn funktionieren, sparen helfen", begründet Ratzke das Interesse. Denn durch dieses Vertragsmodell können die Versicherten Prämie sparen; und Vermittler und Versicherer sparen Verwaltungsaufwand. Obwohl offensichtlich die Vorteile für alle Beteiligten auf der hand liegen, werden solche Modelle nicht so häufig angeboten.
Sven Ratzke erklärt dazu, dass Stückprämien-Modelle auf einer speziell für sie zugeschnittenen Konzeption basieren. In die Entwicklung der Konzeption müsse man viel Arbeit investieren, die dann später in der Praxis Einsparungen möglich machen. Versicherungs-Experte Ratzke betont aber auch, dass neben konkurrenzfähigen Prämien Filter benötigt werden, die aus der Gesamtmenge der möglichen Autobesitzer-Kunden die Teilmenge herausfiltert, für die Stückprämien-Modell entwickelt wird.
„Die Idee ist simpel - und so soll sie auch sein", sagt Ratzke. Anstatt die übliche individuelle Typklassen-Einstufung des Fahrzeugs und die ![]()
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Stückprämien-Modell vom Versicherungs-Makler Ratzke |
Eine transparente Kalkulations-Basis?
Auf diese Weise werde quasi eine Standard-Prämie für alle Fahrzeuge festgelegt. Für Versicherte und Versicherer gleichermaßen entstehe eine transparente Kalkulations-Basis, heißt es, denn es müssten lediglich Fahrzeuge abgezählt und ihre Anzahl mit der Prämie multipliziert werden. Demnach könnte man auf einen Blick feststellen, was die Kfz-Flotte pro Jahr an Versicherungsprämie kostet. Aber so einfach sei es natürlich nicht, weiß Sven Ratzke. Es müssten vielmehr ein paar Unterschiede gemacht und bedacht werden.
Die Fahrzeuggrößen machen den Unterschied
Die Unterschiede ergeben sich allein durch Fakten bei kleinen, leistungsschwächeren Fahrzeugen die regelmäßig preiswerter in Anschaffung und Reparatur seien. Sie sind also auch im Schadenfall für den Versicherer erheblich preiswerter als PS-starke Boliden aus der Oberklasse. Also müsse differenziert werden - etwa nach Anschaffungspreis, Motorleistung oder Hubraum. Laut Ratzke werden die Fahrzeuge in Gruppen eingeteilt; ähnlich, wie bei der Typklassen-Einstufung, nur sei hier die Einteilung viel gröber. Ratzke: „Drei oder vier Fahrzeug-Gruppen sind noch recht übersichtlich."
Außerdem müsse dem Versicherten die Wahl zwischen Teilkasko und ![]()
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„Soweit, so unkompliziert. Aber damit das Stückprämien-Modell funktioniert, muss noch eine wesentliche Bedingung erfüllt sein", sagt Sven Ratzke. Seinen Ausführungen zufolge braucht man Versicherte, die „möglichst wenig Schäden produzieren". Das gelte eigentlich für alle Versicherungszweige, aber im Kfz-Bereich besonders. „An diesem Punkt müssen die Filter greifen."
Selektion der erwünschten Klientel
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Filter müssen fein abgestimmt sein
Um solche, wenig annehmbaren Kunden in spe „außen vor" zu halten, biete sich als unmittelbarer Filter die Schadenfreiheitsklasse, in die der Versicherte aktuell eingestuft ist. „Die Filter müssen fein abgestimmt sein, denn sie dürfen die Zielgruppe nicht zu stark einschränken", betont Ratzke. Schließlich solle das Stückprämien-Modell Umsatz generieren, damit sich die zuvor investierte Arbeit irgendwann lohne. (eb / www.bocquel-news.de)
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