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Konzepte und Kriterien

QFZ-Initiative macht mobil

21. April 2008 - Mit dem "zertifizierten Finanzberater" – begleitet von einem umfangreichen Maßnahmenpaket - will die Initiative "Qualität formt Zukunft" (QFZ) eine Qualitäts-Finanzberatung in der Branche fest verankern.

Jörg Jacob"Wir wollen mit der QFZ-Initiative den Wandel in der Branche nutzen, um Diskussionen anzustoßen, gemeinsam Lösungen zu erarbeiten und neue Qualitätsstandards zu etablieren", sagt Jörg Jacob (Foto), ehemaliges Mitglied der Geschäftsführung des Finanzvertriebs AWD (www.awd.de) und heute einer der Initiatoren der QFZ (www.qfz-initiative.de). Aufmerksamkeit hatte die QFZ-Initiative erstmals erlangt ("Ehemalige Konkurrenten"), als ihre Gründungsväter nahezu zeitgleich mit dem neuen Finanzvertrieb Formaxx AG (www.formaxx.de) in den Markt drängten. Alle Verantwortlichen aus der Formaxx-Chefetage kommen von den großen strukturiert aufgestellten Vertrieben wie AWD (www.awd.de), MLP (www.mlp.de) oder OVB (www.ovb.de).

"Wir fordern eine qualitativ anspruchsvolle Finanzberatung, die bei einer Analyse der Bedürfnisse und Ziele des Kunden beginnt, und wir setzen uns für einen neuen Standard in der Finanzdienstleistungs-Branche ein: den zertifizierten Finanzberater", betont Jörg Jacob. Seinen Ausführungen zufolge startet die QFZ-Initiative ein umfangreiches Maßnahmenpaket. Offensichtlich gehört lautes Klappern zum Handwerk, denn bisher wurden in der Branche vor allem Absichtserklärungen verkündet, denen jetzt allerdings Taten folgen sollen.

Dazu gehören neben der so genannten QFZ-Lounge, einer dialogorientierten Website für Diskussionen und Netzwerke, ein Newsletter, das Magazin "QFZ-Dialog" sowie Fachgespräche und Studien. Bisher also nichts umwerfend Neues.

Die Vertriebsmanager der Finanzbranche hatten die QFZ-Initiative im vergangenen Jahr mit dem Ziel gegründet, eine neue Qualität in der Finanzdienstleistungs-Branche zu fordern und zu fördern. Nach außen für die Masse sichtbar ist noch nicht viel passiert bei der Initiative, die in Form einer Stiftung organisiert ist. Jetzt wird eine erste Studie mit dem Lehrstuhl von Prof. Dr. Christof Zwecker von der FHDW Hannover (www.fhdw.de) erarbeitet.

Thomas WalterStrategie- und Organisationsentwicklung der QFZ-Initiative
Thomas Walter (Foto), ehemals MLP-Berater und Gründer der Kommunikationsplattform brand-herd.de, leitet die Strategie- und Organisationsentwicklung der QFZ-Initiative. Wie mitgeteilt wird, basiert sein Konzept auf mehreren Säulen zu der auch die Organisation über eine Stiftung zählt. In der Praxis ist die QFZ-Initiative also durch eine gemeinnützige Stiftung und eine handelnde GmbH tätig. "So verbinden wir hohes Renommee mit effizienter operativer Handlungsfähigkeit", sagt Walter. Die Stiftung soll mit der HSH Nordbank (www.hsh-nordbank.de) gemeinsam ins Leben gerufen werden und im Sommer 2008 die Arbeit aufnehmen.

Mitstreiter gesucht für QFZ-Partnership-Modell
"Die QFZ-Initiative will wachsen und möchte Mitstreiter gewinnen! Aus diesem Grund stehen wir in Verhandlungen mit namhaften Unternehmen der deutschen und europäischen Banken- und Versicherungs-Branche. Mit dem QFZ-Partnership-Modell bieten wir Interessenten die Möglichkeit, ein Teil der Initiative zu werden und mit uns für eine neue, bessere Finanzberatung zu kämpfen", betont der Strategie- und Organisationsentwickler. Die Initiative bietet seine Ausführungen zufolge "Small-" und "Premium-Partnership-Modelle" für Mitstreiter aus Banken, Versicherungen, Vertrieben, Verbänden, Universitäten, Instituten, Politik und Medien. Im Stiftungs-Beirat sollen ausgesuchte Experten, Wissenschaftler und Premium-Partner sitzen, die inhaltliche Positionen erarbeiten und absichern.

"Die QFZ-Initiative wird eine massive Förderung des akademischen Nachwuchses anstreben", heißt es in einer offiziellen Mitteilung. So sollen zum Beispiel ausgesuchte Hochschulen bei Forschung und Lehre unterstützt und herausragende Diplomarbeiten sowie Dissertationen ausgezeichnet werden.

Dialog mit Meinungsführern, Verbraucherschützern und Wissenschaftlern
"Wir wollen Finanzdienstleister, Meinungsführer, Verbraucherschutzverbände, Wissenschaftler, Experten und Interessierte zum Dialog auffordern, um mit ihnen gemeinsam sinnvolle, pragmatische, zukunftsfähige Lösungen zu diskutieren und zu erarbeiten", ergänzt Walter. Dazu sei das Magazin "Dialog" ins Leben gerufen worden.

QFZ-Lounge als gesonderter Bereich im Internet
Die QFZ-Lounge soll als gesonderter Bereich im Internet unter www.qfz-lounge.de den Initiatoren, Partnern, Unterstützern und dem Beirat der QFZ-Initiative als Plattform dienen, um sich auszutauschen, Netzwerke zu bilden, Zugang zu Informationen zu erlangen und aktiv Nachwuchsförderung zu betreiben.

Die QFZ-Lounge werde als exklusiver, geschlossener Dienst konzipiert, für den man gegen eine Jahresgebühr von 250 Euro eine Mitgliedschaft und Zugang erwerben kann. Da käme aber nicht jeder so ohne weiteres hinein, deshalb unterliege diese Mitgliedschaft einer Prüfung. "Wir wollen damit sicherstellen, dass die Diskussion auf einem hohen Niveau stattfindet", betont Thomas Walter.

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