1. August 2005 - "Executive Protection" lautet das Schlüsselwort der Chubb Insurance of Europe S.A. (www.chubb.com), wenn es um Manager-Haftpflichtversicherungen und die so genannten D&O-Versicherungen geht.
Manager-Haftpflichtversicherungen und D&O-Versicherungen (aus dem englischen abgeleitet von "Directors & Officers Liability" haben in Deutschland in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen, ist aber noch weit entfernt von der Marktdurchdringung dieses Produkts in den USA entfernt. Wie Thierry Daucourt (Foto), seit 2002 Chubb Country Manager für Deutschland und die Schweiz, mitteilt, hatte die Chubb hierzulande als erste eine D&O-Versicherung auf den Markt gebracht. Was bis vor kurzem selbst für Versicherungs-Experten noch exotisch klang, wird heute täglich verlangt. Zurückzuführen sei nachfrage nach D&O-Schutz offensichtlich auch auf den zunehmenden Druck, die persönliche Haftung von Aufsichtsräten, Vorständen und Geschäftsführern zu verschärfen. Manager in den Führungsebenen der Unternehmen sehen in der D&O-Versicherung eine Art Sicherheitsnetz, um sich gegen mögliche negative Folgen von Management-Entscheidungen abzusichern. "Der Schadenservice ist für uns genauso wichtig wie das Versicherungsprodukt selbst", betont Thierry Daucourt. Seit mehr als 25 Jahren bestimmt Chubb den deutschen Markt durch die Entwicklung von Versicherungs-Lösungen, welche speziell auf die Bedürfnisse von Unternehmen und deren Unternehmensleiter abgestimmt sind. Das Produkt-Konzept "Executive Protection" aus dem Hause der Chubb umfasst fünf Bausteine:
- D&O - Vermögensschadenhaftpflicht-Versicherung für Manager
- Manager-Strafrechtsschutz-Versicherung (MSRS)
- Vertrauensschaden-Versicherung (VSV)
- Versicherung gegen Entführung und Erpressung (KR&E)
- EPL - Employment Practices Liability Insurance
Mit der D&O - Vermögensschadenhaftpflicht-Versicherung für Manager fing alles an. Eine Vielzahl gesetzlicher Vorgaben stellt hohe Pflichtanforderungen an die Sorgfalt der Unternehmensleitung. Daucourt: "Die Generalverantwortung und die Allzuständigkeit des Managements hinsichtlich ihrer Organisation und der Überwachung eines Unternehmens kann sehr schnell zum Vorwurf eines Pflichtverstoßes mit der Folge der persönlichen Haftung führen. Dies trifft nicht nur die Geschäftsleitung, sondern auch die Mitglieder der jeweiligen Aufsichtsgremien."
Die Chubb-Police deckt finanzielle Schäden bei Pflichtverstößen – wie etwa
- Verletzung von Organisations- und Überwachungspflichten
- Verletzung von Treuepflichten
- Missmanagement
- Fehlerhafte Bilanzierung
- Nichterfüllung von Publizitätspflichten
- Insolvenzverschleppung
- Verletzung von aufsichtsbehördlichen Bestimmungen.
- Zeitlich unbegrenzte Rückwärtsversicherung
- Schlanker Ausschlusskatalog (z.B. keine Ausschlüsse "unzureichender Versicherungsschutz", "Produkthaftung")
- Möglichkeit zur Vereinbarung einer Nachmeldefrist
- Klare zeitliche Abgrenzung des Versicherungsschutzes in den Fällen Neubeherrschung bzw. Insolvenz von versicherten Unternehmen
- Automatische Mitversicherung der Organe sämtlicher Tochterunternehmen
- Automatische Mitversicherung der Organe neu hinzukommender Tochterunternehmen (sofern nicht grösser als 10% der konsolidierten Bilanzsumme der bisher versicherten Unternehmen und keine Börsennotierung, hier jedoch Vorsorgedeckung möglich)
- Weltweiter Versicherungsschutz
- Möglichkeit zur Mitversicherung von Mandaten in externen Unternehmen (sog. Outside Directorship)
- Möglichkeit zur Anzeige von Umständen
- Eigenschadenabzug nur bei Innenverhältnisansprüchen und erst ab 15% Gesellschaftsanteil
- Freie Anwaltswahl
Chubb Europa ist Teil der an der New Yorker Börse notierten Chubb Corporation. Die Chubb Group of Insurance Companies versteht sich als Multi-Milliarden-Dollar-Versicherungsorganisation, die seit über 120 Jahren weltweit Industrie/Gewerbe- und Privatversicherungs-Leistungen anbietet. Die Produkte und Serviceleistungen werden von mehr als 11.800 Mitarbeitern in Zusammenarbeit mit etwa 5.000 unabhängigen Maklern auf der ganzen Welt vertrieben.
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