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Konzepte und KFZ-News

"Konzept Zeitwertkonten lohnt sich nachhaltig"

10. August 2009 - Zeitwertkonten müssten angesichts der Heraufsetzung des Rentenalters als  d a s  Personalinstrument der Zukunft angesehen werden, sagt Steffen Raab, Geschäftsführer der Deutschen Zeitwert GmbH. Das Konzept Zeitwertkonten lohne sich nachhaltig.

Steffen Raab Schon lange führen Zeitwertkonten kein Schattendasein mehr. Wie eine aktuelle Studie der Beratungsgesellschaft Deloitte (www.deloitte.de) belege, hat bereits jedes zweite Unternehmen mit mehr als 25.000 Mitarbeitern ein Zeitwertkonto für seine Mitarbeiter implementiert. Darauf weist Steffen Raab (Foto), Geschäftsführer der Deutschen Zeitwert GmbH (www.deutsche-zeitwert.de) hin. Diejenigen Unternehmen, die bisher keine Zeitwertkonten eingerichtet hätten, würden als Gründe den zu hohen administrativen Aufwand und zu hohe Einrichtungskosten anführen.

Angesichts der Entwicklung, dass die „Rente mit 67" komme, fordere nun die Bundesbank, das Rentenalter auf 69 anzuheben. Jetzt werde das Thema Zweitwertkonten auch für die Arbeitnehmer immer wichtiger. Zumal es bereits beschlossene Sache sei, dass bis zum Jahr 2029 das gesetzliche Rentenalter von 65 schrittweise auf 67 Jahre erhöht werde.

Beginnend im Jahr 2012 werde das gesetzliche Rentenalter um einen Monat und ab 2024 um zwei Monate pro Jahr angehoben. Wer nach 1963 geboren ist, könne somit erst nach Vollendung des 67. Lebensjahres abschlagsfrei in Rente gehen.

Vor allem im produzierenden Gewerbe seien aber die Mitarbeiter dazu körperlich gar nicht in der Lage, sagen Fachleute. Für Unternehmen könne dies bedeuten, dass die Belegschaft überaltert und sich dadurch Krankheits- und Fehlzeiten erhöhen. Mit dem Einsatz von Zeitwertkonten könnten Unternehmen und Mitarbeiter dem bereits heute entgegenwirken.

„Unternehmen sparen bisher am falschen Ende, denn die Investition in Zeitwertkonten lohnt sich nachhaltig. Das Argument, dass die Einrichtungskosten zu hoch sind, kann nur mit einem Informationsdefizit in den Unternehmen begründet werden, denn es gibt kostengünstige, sichere und flexible Verwaltungsplattsformen für jede Unternehmensgröße" erklärt Zeitwert-Geschäftsführer Raab.

Mit einer soliden Verwaltungsplattform könne jedes Zeitwertkonto individuell auf den Bedarf des Unternehmens und der Mitarbeiter administriert werden. Für Unternehmen würden sich enorme Vorteile ergeben, die die Kosten bei weitem rechtfertigen.

Sinn und Zweck: Vorruhestandsregelungen und Alterssteuerung
Für die Bestimmung des Freistellungszweckes kommt es auf die Ziele und die Mitarbeiterstruktur des Unternehmens entscheidend an, betont Raab. Die größte Relevanz haben Zeitwertkonten den Angaben zufolge für die Finanzierung eines Vorruhestandes in Form einer vollständigen oder teilweisen Freistellung vor dem Erreichen der Rentenaltersgrenze. Angesichts des sinkenden Rentenniveaus würden die meisten Mitarbeiter eine vorzeitige Inanspruchnahme der gesetzlichen Rente, wegen der damit einhergehenden Rentenabschläge, wirtschaftlich kaum verkraften können. Insofern gebe es viele Unternehmen, in denen eine langfristige Flexibilisierung der Lebensarbeitszeit zur Regulierung der Altersstruktur unverzichtbar ist.

Doch auch in Bereichen, in denen eine Beschäftigung bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter möglich wäre, möchte kaum ein Mitarbeiter bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter arbeiten, die überwiegende Mehrheit strebt einen früheren Renteneintritt an.

Verwaltung insolvenzgeschützter Zeitwert- oder Lebensarbeitszeitkonten
Die Deutsche Zeitwert GmbH steht für die produkt- und anbieterunabhängige Verwaltung insolvenzgeschützter Zeitwert- oder Lebensarbeitszeitkonten. Kunden sind Unternehmen und Vertriebspartner (Banken, Versicherungen, Makler-Pools), in deren Auftrag das Münchener Unternehmen die Verwaltung insolvenzgeschützter Zeitwert- oder Lebensarbeitszeitkonten vollständig durchführt und den Rechenzentrums- und Produktionsbetrieb übernimmt. (eb / www.bocquel-news.de)

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