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Atradius und TÜV Rheinland kooperieren

2. März 2009 - Atradius, einer der weltweit führenden Kreditversicherer, kooperiert ab sofort mit dem TÜV Rheinland bei der Zertifizierung von Prozessabläufen im Forderungsmanagement seiner aktuellen und potenziellen Kunden.

Dr. Thomas Langen „Ziel unserer Versicherung ist es, unseren Kunden unternehmerisches Handeln und weltweiten Handel zu ermöglichen", sagt Dr. Thomas Langen (Foto), Regionaldirektor Deutschland, Mittel- und Osteuropa bei Atradius (www.atradius.de) in Köln. Die Zertifizierung der Prozessabläufe im Forderungsmanagement, die jetzt der TÜV Rheinland (www.tuv.com) für Atradius erstellt, ist als Beitrag zu stabilen Geschäftsverbindungen zu sehen. Die Zahlungsausfallrisiken der Kunden minimieren sich. „Die Kooperation zwischen Atradius und TÜV Rheinland ist neben unseren eigenen ausführlichen Analysen der Branchen und Unternehmen ein weiterer Baustein, um auch im Krisenjahr 2009 den lokalen und internationalen Handel weiter zu versichern", so Dr. Langen.

Nicht nur in der derzeitigen Wirtschaftslage könne die falsche Wahl des Geschäftspartners schnell die eigene Liquiditätslage gefährden, wenn diese Zahlungsfristen nicht einhalten können oder im schlimmsten Fall zahlungsunfähig werden, erklärt Dr. Langen. „Ein zertifiziertes Forderungsmanagement gewährleistet vor allem unseren Kunden, aber auch uns als Versicherer, mehr Stabilität in unseren Geschäftsbeziehungen."

TÜV Rheinland weltweit Vorreiter in seiner Branche
Bei der Analyse und Bewertung finanz- und betriebswirtschaftlicher Prozesse gilt der TÜV Rheinland weltweit Vorreiter in seiner Branche. Der Atradius-Kooperationspartner TÜV Rheinland Cert GmbH, eine Gesellschaft der TÜV Rheinland Group, zertifiziert die Prozesse, Dienstleistungen und Managementprozesse. „Angesichts der aktuellen weltweiten Herausforderungen, mit denen Versicherte und Versicherungen sich gemeinsam konfrontiert sehen, waren wir an einer zügigen Zusammenarbeit bei der Zertifizierung von Prozessabläufen im Forderungsmanagement interessiert", sagt Dr. Langen.

Atradius unterstützt interessierte Unternehmen im Zuge ihrer Zertifizierung dabei, deren Debitorenmanagement weiter zu verbessern. Ein professioneller Umgang mit Schuldnern erweise sich in vielen Fällen als lebenswichtig für Unternehmen und Betriebe.

Verfahren bereits in der Praxis bewährt
Atradius und TÜV Rheinland haben sich auf das Verfahren CMC:2006 zur Analyse und Bewertung des betrieblichen Credit Managements in Unternehmen verständigt, das vom Verein für CreditManagement (VfCM) (www.credit-manager.de) in Kleve entwickelt wurde. Das Verfahren habe sich bereits in der Praxis bewährt und könne neuen und bestehenden Kunden kurzfristig angeboten werden, heißt es. „Das Instrument der Kreditversicherung lässt sich auf Basis dieses Zertifikats noch zielgerichteter einsetzen", betont Dr. Langen.

„Unternehmen und Betriebe, die ihr Forderungsmanagement durch den TÜV Rheinland zertifizieren lassen, minimieren ihre Zahlungsausfallrisiken. Folglich ist es möglich, in unseren Versicherungspolicen entsprechend vorteilhafte Konditionen einzuräumen", erklärt Dr. Langen. Zertifizierte Unternehmen sollen darüber hinaus durch eine neue Qualität ihrer Finanzkennzahlen und Informationslage bei Gesprächen mit ihren eigenen Kreditgebern profitierten.

Täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso- Dienste an und ist in 40 Ländern vertreten. Mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe nach eigenen Angaben Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen. (eb / www.bocquel-news.de)

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